Hybridfahrzeuge
März 17th, 2010 von
admin
Hybridautos – Der Übergang in eine umweltschonende Zukunft
Mittlerweile erreichen immer neue energieeffiziente und vor allem umweltschonende Antriebsmechanismen für die Fortbewegung von Fahrzeugen den Markt, wobei sich viele noch in der Entwicklungs- und Erprobungsphase befinden. Eine dieser Varianten ist die Verwendung von so genannter Hybrid-Technologie, welche auf der Kombination des Verbrennungsmotors mit einem Elektromotor basiert. Diese soll in erster Linie den fossilen Energieverbrauch und den CO2 Ausstoss verringern und die Effizienz vor allem im Teillastbereich bzw. im Kurzstreckenverkehr steigern.
Die Entwicklungsgeschichte des einfachen Hybridautomobils
Erste Entwicklungen auf diesem Gebiet fanden bereits in den Jahren 1896 statt, wobei Ferdinand Porsche das erste Patent an elektrischen Radnabenmotoren anmeldete und 1900 gemeinsam mit Fahrzeugbauer Ludwig Lohner den so genannten „Mixte“-Hybridantrieb baute. Dieser benzinmotorangetriebene Generator erzeugte den nötigen Strom für den integrierten Akkumulator. 1899 wurde das erste offizielle Hybrid-Fahrzeug in Barcelona gebaut. Erste neuzeitliche Forschungen und Entwicklungen fanden allerdings erst im Jahr 1977 statt, als Toyota den Toyota Sports 800 auf Gasturbinen- und Elektrohybridantrieb umbaute und hiermit für Aufsehen sorgte. Eine Reifung dieser Prozesse war jedoch letztlich erst ab 1994 erkennbar. Die damals entwickelten Fahrzeuge waren jedoch noch extrem überteuert und boten daher keinerlei Markttauglichkeit für den Durchschnittsbürger. Neue Trends auf diesem Gebiet und vor allem die Schaffung einer Massentauglichkeit zeichneten sich ab dem Jahr 2005 ab, als viele renommierte Automobilhersteller neue Hybridmodelle vorstellten. Eine erkennbare Verbreitung in Deutschland konnte jedoch erst ab dem Jahr 2007 festgestellt werden.
Ein entsprechender Hybridantrieb soll in erster Linie für einen geringeren Kraftstoffverbrauch sowie für erhöhte Leistung oder eine Steigerung des Fahrkomforts, gerade im Stadtverkehr sorgen. Die Besonderheit eines solchen Antriebs ist, dass er in unterschiedlichsten Varianten zum Einsatz kommen kann. Momentan besteht ein solches Hybridauto in der Regel aus einem Verbrennungsmotor mit kombiniertem/n Elektromotor/en und den Akkumulatoren. Werden diese Komponenten in einen handelsüblichen PKW, LKW oder gar Bus verbaut, so bezeichnet man diese Antriebsart Hybrid. Eine weitere Komponente stellt die Brennstoffzellentechnik dar, wo eine Wasserstoff- oder Methanol betriebene Brennstoffzelle den Strom für die Antriebsmotoren liefert.
Die Funktion und die Differenzierungen des gesamten Antriebs
Bei der entsprechenden Antriebsart unterscheidet man zwischen so genannten autarkem Hybrid und Plug-In Hybrid. Gerade ersterer zeichnet sich durch eine ausschließliche Ladung der verbauten Akkumulatoren über den eingebauten Generator aus, wobei der Plug-In Hybrid zusätzlich über eine Stromzufuhr vor Fahrtantritt am lokalen Stromnetz Energie eingespeist bekommt. Allerdings unterscheidet man zusätzlich zwischen seriellen, parallelen Hybridantrieben und dem Mischhybrid. Der Verbrennungsmotor des seriellen Hybrid besitzt keinerlei mechanische Verbindung mehr zur eigentlichen Antriebsachse. Hierbei wird lediglich ein elektrischer Generator mit Hilfe des Verbrennungsmotors in Gang gesetzt, welcher den/die entsprechenden elektrische/n Fahrmotor/en mit ausreichend elektrischer Energie versorgt. Der parallele Hybrid arbeitet mit der gemeinsamen Wirkung des/der Elektromotoren mit dem Verbrennungsmotor auf den entsprechenden Antriebsstrang. Somit können durchaus höherere Leistungsdaten erreicht werden. Letzerer wird auch „leistungsverzweigter Hybrid“ genannt und kombiniert den seriellen und den parallelen Hybridantrieb, um optimale Endergebnisse erzielen zu können.
Die Unterschiede zwischen Mikro-, Mild- und Vollhybrid
Die Vorteile eines Hybridautomobils
Ein handelsübliches Hybridfahrzeug ermöglicht dem potentiellen Anwender, je nach Ausstattung, entsprechende leistungssteigernde Fahreigenschaften bei minimiertem Kraftstoffverbrauch nutzen zu können, wobei stets umweltschonende Faktoren im Vordergrund stehen. Ein weiterer Vorteil beim Erwerb eines solchen Fahrzeugs ist zudem, dass diese automobile Technologie in vielen Ländern ( leider nicht in Deutschland ) staatlich gefördert wird. Diese Subvention ermöglicht selbst dem Autofahrer mit eher durchschnittlichem Einkommen ein solches Hybridautomobil problemlos erwerben zu können und von dessen besonderen Vorteilen zu profitieren. Gleichzeitig fördern die Subventionen durch den erhöhten Absatz von Hybridfahrzeugen in diesem Bereich technologische Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der mobilen Hybridtechnologie.
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